frauenplanenbauen Sie?
Nach wie vor sind Frauen bei Planungs- und Bauprozessen stark untervertreten. In Bau-, Planungs- und Wettbewerbs-kommissionen, wie auch als Teilnehmerinnen an Wettbewerben und unter Lehrkräften von Ausbildungsstätten sucht man in der Schweiz oft vergeblich nach weiblichen Fachkräften. Die Wirkungsweise von Planerinnen, Architektinnen, Künstlerinnen und Grafikerinnen sowie deren Einfluss auf die Planungs-, Architektur-, Kunst- und Designgeschichte sind marginal und nur in Einzelfällen bekannt. Dies widerspricht dem Postulat des Gender Mainstreaming.

Der Verein frauenplanenbauen will daher langfristig die gesellschaftliche Etablierung von Frauen in Planungs- und Bauprozessen unterstützen. Er versteht sich hierbei als Kompetenzzentrum für Austausch, Vernetzung sowie Förderung von Aus- und Weiterbildung von Frauen. Zudem kooperiert frauenplanenbauen erstmalig auf Lehr- und Praxisebene mit allen an der Gestaltung öffentlichen Raumes beteiligten Bereichen: Raumplanung, Architektur, Kunst und Design. Ständiges Begleitinstrument der Vereinsarbeit ist die Internetplattform www.frauenplanenbauen.ch als Ausgangspunkt für Netzwerkbildung, Knowhow-Transfer sowie Diskussionsanstösse für alle an der Gender-Frage im Planungsbereich interessierten Frauen und Männer.

Gisela Vollmer, Sozial- und Raumplanerin
Inge Beckel, Architekturpublizistin
Valérie Jomini, Architektin
Judith Rüegger, Visuelle Gestalterin


Download: Leitbild.pdf (70KB)






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